Wenn ihr euch entschieden habt, welche Kräuter und Gemüse ihr anpflanzen wollt lohnt es sich, meinen kostenfreien Aussaat- und Erntekalender anzulegen. Dann habt ihr immer im Auge, wann ihr aussähen solltet und wie lange es ungefähr dauert, bis ihr Ergebnisse erwarten könnt. Planung ist hier die halbe Miete.
Damit alles ein wenig einfacher ist für euch, habe ich euch hier eine Vorlage abgelegt.

Ihr könnt euch drei Farben für je Aussaat und Ernte aussuchen. Meist findet ihr auf der Rückseite der Saatpäckchen genau Angaben zu Zeitpunkt, Saattiefe, Pflanzabstand und Keimdauer. Viele Gemüsesorten lassen sich über einen längeren Zeitraum mehrfach aussähen und somit auch zeitversetzt ernten.
Wenn ihr noch nicht wisst wo und wie ihr starten sollt, findet ihr Anregungen in meinem Post wie man als Selbstversorger startet oder man seinen Garten anlegen kann. Also ran an die Drucker und Buntstifte, und viel Spass mit dem kostenfreien Aussaat- und Erntekalender.
Kalender ausfüllen, ein Beispiel.

Um zu verdeutlichen was ich meine, habe ich hier einmal zwei Sorten in den Kalender aufgenommen. Den äußerst leckeren Maikönig Salat und die Rote Beete. Ich werde z.B. ende Januar vom Maikönig zwei Köpfe auf der Fensterbank aussähen um sie dann im Februar unter Fließ in den Garten zu setzen. Momentan habe ich leider noch kein Frühbeet. Daher greife ich auf normales Fließ zurück. Ihr werdet euch jetzt sicherlich fragen, wann man denn aussähen und auspflanzen soll? Wie bestimmt man die Tage?
Aussaattage nach Maria Thun
Einen Tipp, den ich von meiner Oma habe, ist der Aussaatkalender* nach Maria Thun. Diesen hatte sie über Jahre hinweg im Einsatz. Nach dem Kalender gibt es drei Kategorien für Wurzelgemüse (z.B. Möhren), Blattgemüse (z.B. Salat) und Fruchtgemüse (z.B. Tomaten). Jede Kategorie hat Saat- und Pflanztage. So kann man, mit der richtigen Planung, sich sehr viele Gedanken und vor allem Zeit sparen.